GEGEN DAS GLIOBLASTOM

Die Wirkung von Tumortherapiefeldern

Optune ist eine etablierte, nicht-invasive Behandlungsmethode für Patientinnen und Patienten mit einem Glioblastom (GBM). Wenn das Therapiegerät eingeschaltet ist, werden elektrische Wechselfelder, sogenannte Tumortherapiefelder oder TTFields, erzeugt. Mit Hilfe der TTFields können Glioblastom-Krebszellen daran gehindert werden, sich zu teilen. TTFields können erwiesenermaßen auch zum Absterben von Krebszellen führen.

Optune wirkt dort, wo sich der Tumor befindet

Die Tumortherapiefelder können wirken, wenn Krebszellen sich teilen und wirken sich nach heutigem Kenntnisstand nicht negativ auf ruhenden Zellen aus.Da die Tumortherapiefelder lokal abgegeben werden und nicht systemisch, wie ein Medikament in den Blutkreislauf gelangen, wurde keine wesentliche Zunahme von unerwünschten Ereignissen beobachtet, nachdem die Optune-Therapie der Behandlung mit TMZ hinzugefügt wurde. Das einzige häufig auftretende gerätebedingte unerwünschte Ereignis war eine Hautreaktion unter den Transducer Arrays. Eine vollständige Liste der Nebenwirkungen finden Sie im Benutzerhandbuch.

Wie wird die Therapie angewendet?

Optune verwendet 4 hochtechnisierte Transducer Arrays mit Keramikgelpads und integrierten Temperatursensoren, um die Therapie an den Tumor abzugeben. Diese Transducer Arrays werden direkt auf der Kopfhaut angebracht und an das Optune Therapiegerät angeschlossen. Die exakte und individualisierte Platzierung der Transducer Arrays wird anhand der aktuellen MRT-Aufnahmen des Patienten/der Patientin berechnet. Dadurch wird die Wirkung der TTFields auf den Tumor maximiert.

Welche Wirkung hat Optune auf die Teilung der Tumorzellen?

TTFields sind wellenartige elektrische Wechselfelder. Die durch TTFields erzeugten Kräfte können den Zellteilungsprozess der Krebszellen beeinträchtigen. Zunächst sind die fingerartigen Fasern, genannt Mikrotubuli, während der Entstehung auf ihre elektrischen Ladungen angewiesen.

In Gegenwart von TTFields können sich Mikrotubuli nicht immer wie gewöhnlich ausbilden und somit auch die DNA während der Zellteilung nicht in unterschiedliche Richtungen ziehen. Dies kann zur Verlangsamung oder Unterbindung der Zellteilung und somit zum Zelltod führen. Wenn die Zelle dennoch mit der Teilung fortfährt, kann die hierbei entstehende Sanduhrform der Zelle bewirken, dass sich Zellbestandteile in das Zentrum der sich teilenden Zellen verschieben. Dies kann möglicherweise strukturelle Schäden und Zelltod bewirken. TTFields können sich auf teilende Krebszellen auswirken und stören gesunde, ruhende Zellen üblicherweise nicht.

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