Reisen mit Optune

Ausflüge und Reisen sind natürlich auch mit Optune möglich. Viele Glioblastom-Patient:innen unternehmen kleinere und größere Reisen, sei es mit dem Auto, Zug oder mit dem Flugzeug. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, damit Ihre Reise möglichst reibungslos verlaufen kann.

Ein wichtiger Tipp:

Generell sollten Sie bei allen längeren Unternehmungen und Reisen mit Optune eine Stromversorgung sicherstellen sowie an Ersatz-Batterien und Arrays zum Wechseln denken. Ein Koffer in Handgepäckgröße steht Ihnen für das Zubehör von Optune zur Verfügung.

Reisen mit Optune im Auto

Bitte besprechen Sie vorab mit Ihren ärztlichen Ansprechpartner:innen, ob Sie während der Therapie selbst Auto fahren können. Als Beifahrer:in ist Verreisen uneingeschränkt möglich.

Reisen mit Optune im Zug

Reisen mit dem Zug sind mit Optune ohne besondere Vorkehrungen möglich.

Flugreisen mit Optune

Auch eine Flugreise mit Optune ist durchaus möglich. Folgen Sie einfach den fünf Schritten und das Abheben mit Optune ist kein Problem:

Grünes Licht von medizinischer und technischer Seite

Besprechen Sie Ihre Reisepläne mit Ihren behandelnden Ärzt:innen und Ihrem Anwendungsspezialisten.

Bestätigung der Fluglinie

Füllen Sie nach Buchung der Flugreise gemeinsam mit dem Anwendungsspezialisten das Formular zur Mitnahme von elektronischen Geräten in der Flugkabine aus und senden Sie es an die Fluglinie.

Versicherungsschutz auf Reisen abklären

Informieren Sie Ihre Krankenversicherung über die Reise und prüfen Sie, ob Versicherungsschutz besteht. Recherchieren Sie gegebenenfalls ärztliche Ansprechpartner:innen vor Ort.

Optune-Zubehör einpacken

Packen Sie Ihren Optune-Koffer mit Rasierer, Hautpflegeprodukten sowie den wichtigsten Komponenten von Optune:

Optune Ladegeraet

Ersatzbatterien & Ladegerät

Optune Array

Ausreichend Arrays

Netzteil

Tipp:

Stecken Sie eine geladene Batterie griffbereit in die Tasche oder den Rucksack, um die Batterie bei Bedarf während des Flugs schnell wechseln zu können.

Erfolgreich die Sicherheitskontrolle passieren

Legen Sie am Flughafen beim Check-in und bei der Sicherheitskontrolle die Dokumente vor. So umgehen Sie den Ganzkörper-Metalldetektor und können Optune beim Flug tragen sowie Ihren Optune-Koffer in die Kabine mitnehmen.

Reisestory: Zwischen Meer und Vulkan

Jörg aus Mülheim an der Ruhr hat die Therapie mit Optune prima im Griff. Auch auf Reisen klappt es mit der hohen Tragezeit. Bevorzugtes Ziel von ihm und seiner Frau Stefanie: Teneriffa. Auf der Kanareninsel finden sie atemberaubende Vulkanlandschaften, milde Temperaturen und spannende Ausflugsziele.

Die Seele baumeln lassen… Das sieht bei Jörg so aus: Über ihm spannt sich ein Sonnenschirm, darüber der blaue Himmel der Kanaren. In der Hand einen Kaffee geht sein Blick in die Weite. Vor ihm stürzt das Gelände schroff ab, rechts und links erheben sich wilde Felsformationen und weit unten klammert sich ein Dorf an die schmalen Kämme. Am Horizont leuchtet der Atlantik.

BARRAQUITO MIT AUSSICHT

Der erste Ausflug nach der Ankunft auf Teneriffa führt Jörg und seine Frau stets zum selben Ort: ihrem Lieblingsplatz auf der Insel. Hier haben sie eine spektakuläre Aussicht in die Masca-Schlucht im Teno-Gebirge. Das am Felsen klebende Café serviert auch eine lokale Kaffeespezialität, den Barraquito, aus Espresso, Likör, Kondensmilch und Milchschaum. „Das Zeug ist richtig lecker“, findet Jörg.

VORBEREITUNG IST ALLES

Damit bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen alles klappt, hat er mit seiner Anwendungsspezialistin diverse Dokumente im Vorfeld an die Fluggesellschafft geschickt. Am Tag des Abflugs steckt in dem Optune-Koffer, der genau Handgepäck-Größe hat, alles für die Therapie im Urlaub. Die Fluglinie weiß dank eingesendeter Dokumente Bescheid und erspart ihm außerdem den „Nacktscanner“, wie Jörg ihn nennt. Nur der Mitarbeiter bei der Sicherheitskontrolle, der den Optune-Koffer auf den Bildschirm bekommt, ruft auf gut rheinländisch: „Hömma! Wat has‘ du denn da drin?“ „Dat sin‘ meine Arrays für den Kopf,“ antwortet Jörg im gleichen Zungenschlag. Das reicht dem Kollegen.

KÜHLENDE WINDE

Auf der Insel des ewigen Frühlings angekommen, kennen die beiden Urlauber mit ihrem Mietwagen nur eine Himmelsrichtung: Norden. Unübersehbar weist der Pico del Teide den Weg, mit seinen 3715 Metern der höchste Berg Spaniens. Das ihn umgebende Vulkangebirge sorgt mit den Passatwinden für ein milderes Klima. „Da weht immer ein schöner Wind und die Natur ist grüner als im Süden,“ erzählt Jörg.

„Ich habe Optune immer bei mir, egal was ich mache oder wo ich hingehe.“

TÄGLICHER BEGLEITER

Im Hotelzimmer in Puerto de la Cruz angekommen, legt sich Jörg mit geübten Handgriffen die Optune-Komponenten zurecht und macht Ladestation sowie Netzteil startklar. „Ich habe Optune immer bei mir, egal was ich mache oder wo ich hingehe.“ Daher hat er gar nicht groß überlegt, ob eine Kanarenreise problematisch sein könnte. Seine positive Einstellung wird belohnt: Alles funktioniert wie zuhause auch – nur kann Jörg hier während der Tragepause kopfüber in den Pool springen.

TIERISCHER BESUCH

Wenn das Café über der Masca-Schlucht besucht wurde, warten ein paar andere Bekannte auf Jörgs Besuch: die Tiere im weltberühmten Loro Parque, bei denen Jörg noch bei jedem seiner drei Trips auf Teneriffa vorbeigeschaut hat. Besonders faszinierend findet er die Geschichte des schwerhörigen Orca-Weibchens Morgan. Damit auch sie sich nach der Show ihre fischige Belohnung abholt, bekommt sie extra ein Lichtsignal. Das hat Jörg in den Führungen im Loro Parque gelernt. „Es ist immer so schön, wenn man die Geschichte dazu weiß.“

TRAGEFRAGE

Seine eigene Reise-Story schreibt Jörg aktiv selbst. Um Optune immer dabei zu haben, geht er nur mit vollen Batterien los und hat hinten im Kofferraum Ersatzbatterien dabei. Wenn er lange auf den Beinen ist, begleitet ihn Optune im Rucksack auf seinen Touren. Ansonsten zieht er die Tasche vor.

COOL BLEIBEN

Und klar, ganz ohne Hitzealarme geht es auch bei Jörg nicht ab. Aber da er die Mittagssonne meidet und unterwegs auch mal eine Kappe mit Kühlfunktion trägt, kann er ohne Probleme auf 2000 Metern die Eindrücke des 17 Kilometer breiten Vulkankraters „Las Cañadas“ auf sich wirken lassen. „Da fährt man den Berg hoch, es ist windig und die Wolken sind unter einem. Wolkenfetzen kommen über die Berge angeschossen und werfen Schatten auf die Bergwände.“

ERHOLUNG PUR

Von all diesen Eindrücken erholen sich Jörg und Stefanie gern an der Poolbar. Wenn die Energiereserven aufgeladen sind, geht es abends noch ans Meer. Während die Sonne im Atlantik versinkt, umspülen Wellen Jörgs Beine. Der Sand unter seinen Füßen ist schwarz – Zeugnis des vulkanischen Ursprungs und dessen, was für Jörg den Reiz der Insel ausmacht.

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