Mentorenprogramm

Das Mentorenprogramm gibt Ihnen die Möglichkeit, mit einem Mentor oder einer Mentorin zu telefonieren. Mentor:innen sind Optune-Anwender:innen oder deren Angehörige, die bereits Erfahrungen mit der Therapie gesammelt haben und diese gerne an Sie weitergeben. So erhalten Sie Antworten auf Ihre Fragen zu Optune – offen, ehrlich und vertraulich.

Für wen ist das Mentorenprogramm?

Für Glioblastom-Erkrankte

  • Möchten Sie mit Optune starten und vorab mit erfahrenen Optune-Anwender:innen sprechen? 
  • Haben Sie kürzlich mit Optune angefangen und möchten praktische Tipps für den Alltag bekommen?

Für Angehörige von Erkrankten

  • Möchten Sie sich mit einer erfahrenen Bezugsperson über Optune und Ihre Rolle im Therapieverlauf austauschen?

Ein Gespräch von Mensch zu Mensch

Das Mentorenprogramm gibt Ihnen die Möglichkeit, mit Menschen mit Optune-Erfahrung zu telefonieren. Besprechen Sie zum Beispiel, wie Ihr Mentor mit Optune zurechtkommt und wie es sich in der Nacht beim Schlafen verhält. Wie erkläre ich Optune meinen kleinen Kindern? Welche Kopfbedeckung ist die Beste? Mit welchen Tipps lässt sich Optune schnell in den Alltag integrieren?

Wer sind die Mentor:innen?

Mentor:innen sind Optune-Anwender:innen oder deren Angehörige, die bereits Erfahrungen mit der Therapie gesammelt haben. Lernen Sie hier einige von ihnen kennen.

Alex

Alex bekam mit 50 Jahren die Diagnose Glioblastom. Er ist gerne draußen in der Natur und möchte als Mentor seine persönlichen Erfahrungen mit Optune weitergeben: „Es ist alles Gewöhnungssache.“

Claudia

Claudia lebt mit ihrem Mann Reinhard in Thüringen. Trotz körperlicher Einschränkungen durch den Hirntumor hat sie sich während der Therapie mit Optune ein Stück ihres Lebens zurückgeholt.

Hergen

Hergen ist Familienvater und leidenschaftlicher Handwerker. Er sagt: „Ich kenne die Fragen, die sich Menschen zu Optune stellen. Und ich beantworte sie gerne.“

Norbert

Für Norbert steht die Familie an erster Stelle. Er weiß, wie wichtig es ist, dass sich Betroffene gegenseitig unterstützen, daher ist er als Mentor aktiv: „Sich austauschen, das hilft.“

Wie kann ich am Mentorenprogramm teilnehmen?

Ganz einfach:

  1. Teilen Sie uns Ihr Interesse über das untenstehende Kontaktformular mit.
  2. Wir vereinbaren für Sie je nach Ihren angegebenen Wünschen einen telefonischen Termin mit einer Mentorin oder einem Mentor.
  3. Über eine von uns mitgeteilte Telefonnummer werden Sie mit Ihrem Mentor telefonisch zusammengeschaltet. Persönliche Angaben müssen dazu nicht ausgetauscht werden. So bleiben Ihre Daten in Ihren Händen.
  4. Das Gespräch findet vertraulich nur zwischen Ihnen und der Mentorin/dem Mentor statt. Sie können selbst steuern, über welche Themen
    Sie sich austauschen möchten und wie lange das Telefonat dauert.

Hinweis:

Mentor:innen sind keine Ärzte und dürfen Ihnen keine medizinischen oder therapeutischen Fragen beantworten. Wenden Sie sich mit diesen Fragen bitte an Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin.

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit den Mentor:innen über persönliche Erfahrungen auszutauschen und Ihre Fragen zu besprechen.

Die Anmeldung geht einfach und schnell

Häufige Fragen zum Mentorenprogramm

Indem Sie sich über das obige Anmeldeformular bei uns melden. Wir suchen einen geeigneten Mentor oder eine Mentorin für Sie aus und stimmen mit Ihnen einen Gesprächstermin ab. Wenn alles passt, verbinden wir Sie telefonisch mit Ihrem Mentor. Telefonnummern und persönliche Angaben werden nicht zwischen Ihnen und dem Mentor ausgetauscht. So bleiben Ihre Daten in Ihren Händen.

Menschen, die von einem Glioblastom betroffen sind und ihre Angehörigen bzw. engen Bezugspersonen.

Anwender:innen mit mehrmonatiger Erfahrung oder Angehörige, die gerne als Mentor ihre Erfahrungen mit Optune an andere Betroffene weitergeben wollen, können sich über das Kontakt-Formular bei Novocure, dem Unternehmen hinter der Therapie mit Optune melden und so Mentor werden.

Ja, das können Sie. Melden Sie sich gern über das Anmeldeformular bei uns. Hier können Sie ankreuzen, ob Sie eine enge Bezugsperson oder selbst betroffen sind.

Geben Sie sich Zeit und notieren Sie Ihre Fragen im Voraus. Sprechen Sie auch mit Ihrer Familie: Gibt es hier Themen, die Sie mitnehmen möchten? Formulieren Sie die Fragen am besten als offene Fragen. Das sind Fragen, die nicht nur mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sind. Vielleicht möchten Sie sich auch noch ein wenig auf dieser Webseite umsehen. So lernen Sie Begriffe, die Wirkung und Funktionsweise der Therapie kennen.

Tägliche Handgriffe der Therapie – Schlafen mit Optune – Umgang mit Anwendungspausen – Sport- und Freizeitgestaltung – Integration der Therapie in den Alltag – Möglichkeiten unterschiedlicher Kopfbedeckungen – Hilfe durch Angehörige – Ihre individuellen Fragen

Das Gespräch ist eine meist einmalige und kostenfreie Gelegenheit, Ihre Fragen mit einem Optune-Anwender zu besprechen. Die Mentor:innen sind jedoch keine Ärzte. Sie dürfen Ihnen keine Entscheidungen abnehmen und sie dürfen Ihnen auch keine medizinischen oder therapeutischen Fragen beantworten. Wenden Sie sich mit diesen Fragen bitte an Ihren behandelnden Arzt bzw. Ihre behandelnde Ärztin. Ihr Mentor ist auch kein Trainer für die Therapie mit Optune.

Generell: ja. Wir stellen die Verbindung zwischen zwei Parteien her, das heißt, wir verbinden zwei Personen über ihren telefonischen Kontakt miteinander. Wie viele Personen jeweils an einer Leitung sitzen, bleibt Ihnen überlassen.

Prinzipiell: ja. Wenn Sie sich in Ihrem ersten Telefonat gut verstanden haben und das auf Gegenseitigkeit beruht, gehen wir erneut auf Ihren Mentor zu. Mit seiner oder ihrer Zustimmung kommt es dann zu einem zweiten Telefonat.

Wenn Sie bereit sind, Ihre Erfahrungen mit Optune mit anderen zu teilen, schreiben Sie uns über das Kontakt-Formular. Wir melden uns dann bei Ihnen und besprechen alles Weitere.